Soeben erschienen: FDA-Journal 2016

Bereits 2015 wurde ich mit der Erstellung des Journals des Freien Deutschen Autorenverbands beauftragt. Diese Zusammenarbeit wurde nun fortgesetzt. 
Ausserdem wurde ich mit dem Relaunch des Internetauftrittes des FDA Deutschland und des FDA Landesverbands Bayern beauftragt.

 

 

 

 

Editorial:

Die FDA-Welt dreht sich

Liebe Leserinnen und Leser,

betrachten wir den FDA als Weltkugel und die ihr verbundenen Menschen, Projektpläne, Bücher, Veranstaltungen und Entwicklungen als die ihnen innewohnende Corioliskraft, so war sie 2016 sehr effektiv. Sie hat eine ungeheure Energie, kann Flüsse und Meeresströme lenken, Orkane erzeugen und Winde drehen, nur musste die Kugel kraftvoll drehen und etwas schneller werden. Ich bin froh, dass in 2016 schwere Stürme ausblieben und sich die Hauptströmung treu geblieben ist, aber wir inzwischen mehr Passagiere in einem breiteren, schnelleren Jetstream transportieren können. Für den FDA bedeutet das außerdem, er wird mehr und besser wahrgenommen, hat sein Gewicht erhöht und wird als Berufsverband attraktiver.
Was heißt das konkret?
Die Landesverbände berichten von mehr und gut besuchten Aktivitäten, die Messe 2016 war ein Supererfolg, die Jahrestagung Luther 2.0 wurde vom kleinsten Landesverband gestemmt, der Storyteller Award bestätigt sich als sehr positiv für den FDA, das neue Konzept des Journal 2015 wurde von den Lesern sehr gut angenommen, und das Beste war, die Mitgliederzahlen stiegen sanft an. Außerdem gibt es endlich eine abgestimmte Geschäftsordnung, eine Schiedsgerichtsordnung und zahlreiche Beschlüsse, die das Miteinander im FDA verbessern, unklare Situationen vermindern und unsere Arbeit für die Mitglieder und deren Wirkungen in der uns umgebenden Literaturszene sichtbar machen.
Die Themen dieses Journals sind:  
“Grenzen verbinden – immer – mindestens zwei Seiten” und “Erschütterungen”
Sie scheinen unseren Mitgliedern etwas sperrig gewesen zu sein, denn in den Bereichen Lyrik und Prosa erreichten uns leider nur wenige Beiträge, die sich gezielt damit auseinandersetzten.
Mit der berühmten Träne im Knopfloch muss ich hiermit die erste, nicht mehr gedruckte Ausgabe des FDA Journals ankündigen. Aus finanziellen, aber auch aus Gründen der Modernisierung und besseren Verbreitung hat sich der Delegiertenrat dazu entschlossen, das Journal in Zukunft ausschließlich als blätterbares, elektronisches Journal (E-Journal) herauszugeben. Dafür kann es nun überall gelesen werden, wo Internet zu finden ist – also weltweit und kostenlos.  
Schon sind wir wieder bei der Corioliskraft des FDA. Wir surfen auf dem Jetstream und der FDA gewinnt dabei immer mehr an Fahrt – halten Sie sich fest und genießen Sie es.

Ihr
Uwe Kullnick

www.fda.de
www.fda-bayern.org