Sehenswert! Kunstausstellung "Austausch und Begegnung im Mai" in St. Michael eröffnet

 Zum Auftakt der Kunstausstellung in St. Michael hatte der "Wonnemonat" Mai seine Karten voll ausgespielt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die unzähligen Gäste, die zur Vernissage nach St. Michael gekommen waren, die Skulpturen von Walter Kopp im Innenhof in ihrer ganzen Strahlkraft und künstlerischen Reduktion auf das Wesentliche bewundern und hatten auch Gelegenheit bei einem Imbiss ihre Eindrücke mit dem Künstler auszutauschen. Der gebürtige Münchner Walter Kopp wohnt am Wörthsee und arbeitet vor allem in den Sommermonaten in den Marken. Ausstellungen in Turin, Rom, Venedig und Ankäufe dieser Städte und renommierter Firmen zeigen seine international Wertschätzung ebenso wie Ausstellungen in Genf und Brüssel. In den Innenräumen präsentieren sich die Exponate von Claudia Franzke (Acrybilder), die Stelen von Hermine Mayr und die fragilen Objekte aus Rinde von Bernhard Albinger einem kunstinteressierten und sachverständigen Publikum. Das große Interesse zeigte sich auch an den vielen Gesprächen die die Künstler mit den Besuchern führen konnten. Die Auftaktveranstaltung zu "Begegnung und Austausch im Mai" war ein großartiger Erfolg. Nicht nur für die anwesenden Künstler, sondern auch für St. Michael das deutschlandweit für seine hochkarätige Kirchenmusik bekannt ist und nun das große Spektrum kultureller Veranstaltungen konsequent und mit sichtbarem Erfolg erweitern konnte. Die Ausstellung läuft bis Mitte Oktober und kann während der Öffnungszeiten der Pforte besucht werden. Sollten Sie also in der Hektik der Zeit mitten im Herzen Münchens einen Ort der Ruhe und des Entspannens suchen ... der traumhafte Innenhof von St. Michael lädt auch Sie zum Verweilen ein. Übrigens die zwischen 1583 und 1597 durch Herzog Wilhelm V. erbaute Kirche gilt als die erste Renaissancekirche nördlich der Alpen und war Vorbild für den barocken Kirchenbau in Süddeutschland. In der Wittelsbacher Fürstengruft ruhen zum Beispiel Wilhelm V., Kurfürst Maximilian I. sowie König Ludwig II. Der Zusammenklang von Architektur, Musik und Kunst mitten im Herzen Münchens ist immer einen Besuch wert.

Öffnungszeiten der Pforte (Eingang Maxburgstraße 1):
Mo - Do 09:00 Uhr - 12:30 Uhr, 13:30 Uhr - 17:00 Uhr, Fr 09:00 Uhr - 12:30 Uhr, 13:30 Uhr - 15:00 Uhr

 


EINLADUNG ZUR KUNSTAUSSTELLUNG "AUSTAUSCH UND BEGEGNUNG IM MAI" IN ST. MICHAEL AM 6. MAI 2018

Liebe Kunstfreunde/innen
und Kolleg/innen,

ich freue mich sehr, auch dieses Jahr wieder zu einer Ausstellung in St. Michael - mitten im Herzen Münchens - einladen zu können. Gerne könnt ihr diese Einladung auch weiter leiten! Übrigens! Das Hochamt am 6. Mai in St. Michael (Collegium Monacense St. Michael) um 9 Uhr mit der Missa "Salve Regina" von Y. Castagnet, ist ein echter Tipp für Freunde erstklassiger moderner Kirchenmusik!

Wir sehen uns? Wir würden uns freuen!

Herzliche Grüße
Norbert Gerstlacher – artsnact Gestaltung aus Leidenschaft
(Ausstellungskonzeption und Leitung)

 

AUSTAUSCH – BEGEGNUNG

Kunstausstellung – Eintritt frei!

Vernissage: 06.05.2018 ab ca. 10:30 Uhr
Ort: St. Michael, Eingang Maxburgstr. 1, 80333 München – Innenhof
Telefon: 089 23 17 06-0, www.st-michael-muenchen.de
Ausstellungsdauer bis Mitte Oktober

Das Catering spendet wieder Frau Uhl vom Bratwurstherzl. Vielen herzlichen Dank!

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Pforte (Eingang Maxburgstraße 1) besucht werden:
Mo - Do 09:00 Uhr - 12:30 Uhr, 13:30 Uhr - 17:00 Uhr, Fr 09:00 Uhr - 12:30 Uhr, 13:30 Uhr - 15:00 Uhr

Es stellen aus:

HERMINE MAYR (Stelen)
CLAUDIA FRANZKE (Ölbilder)
BERNHARD ALBINGER (Skulpturen und Objekte aus Rinde)
WALTER KOPP (Skulpturen)

 

(Fotos: Bild 1 - Walter Kopp; Bild 2 - Claudia Franzke; Bild 3 - Hermine Mayr; Bild  4 - Bernhard Albinger)

Der Ort:

Bereits 2015 wurde eine Zusammenarbeit, zunächst mit dem Künstlerkreis KK83 München-Pasing, initiiert die nun nach den großartigen Erfolgen der Ausstellungen 2015/2016 weitergeführt wird. Eingebunden in eine konzeptionell ausgerichtete Ausstellungsplanung soll sich hier, neben dem bereits bestens eingeführten Ort erstklassiger Kirchenmusik, ein Ort der Begegnung und des Austausches etablieren, der über das Medium künstlerischen Schaffens, Themen der Zeit und des Menschen-ansich auslotet, neu vermisst und zur Disposition stellt.

2016 fand die unter dem Titel  "Grenzenlos! – Haltlos ?" konzipierte Ausstellung, die im Januar des selben Jahres in den Räumen der Stadtbibliothek Laim so erfolgreich verlaufen war, ihre Wiederholung in St. Michael. Ein Themenfeld, das nicht zuletzt durch die aktuelle „Krisen“-Situation in den Vordergrund des gesellschaftlichen Diskurses gerückt wurde. Die Künstler griffen diese Thematik auf, machten sie sich im besten Sinn des Wortes zu eigen und bearbeiteten sie auf sehr persönliche und sehr unterschiedliche Weise.
Eines war ihnen gemeinsam: Sie sahen die Ausstellung als Chance und Aufforderung, mit einer bewusst subjektiven, aus der eigenen Persönlichkeit schöpfenden Sichtweise an die Herausforderungen unserer Zeit heran zu gehen, sich zu positionieren. Die Berührung und Berührtheit an den Grenzen unseres Selbsterkennens und -erforschens, das Zulassen von Grenzüberschreitungen im Sinne einer empathischen Teilhabe und die damit verbundenen Konflikte im Spannungsfeld von Eigenschutz, Identitätsbewahrung und der gleichzeitigen Durchlässigkeit für Impulse, um wachsen zu können, bilden ein breites Spektrum für die künstlerische Auseinandersetzung.

Ich freue mich sehr darüber, auch dieses Jahr wieder 4 sehr unterschiedlich arbeitende Künstler für die Ausstellung gewonnen zu haben. Neben ihrem Talent und ihrer ganz persönlichen, sehr unterschiedlichen Interpretation des jeweiligen Sujets, laden sie ein zur Begegnung, zur Spurensuche nach dem Wesentlichen und dem kurzen Innehalten in der Begegnung mit den Exponaten, zur Ruhe und Stille des sich Einlassens und sich Austauschens. Wo kann so etwas besser verortet sein, als in einem ehemaligen Jesuitenkolleg, an einem Ort der Kontemplation und inneren Einkehr, aber auch der spirituellen Erweiterung? 

Hierzu laden ich und die Künstler ein.

Die Künstler:

HERMINE MAYR (Stelen)
"Auf spielerische, selbstverständliche Art und Weise gehe ich dem „Mysterium Farbe“ nach, gebe meinem inneren Drang, mich kreativ auszutoben seine Freiheit und lasse es einfach aus mir raussprudeln. Denn wenn ich male, tauche ich ein in eine ferne, bunte Welt: die der Farben – kontrastreich, leuchtend, stark. Meine Bilder zeigen die aufregende, immerfort währende Beziehung von Licht und Schatten, von Hell und Dunkel. Sie inszenieren ein Schauspiel, den Tanz der Farben. Sie füllen einen Raum mit Leben. Und das ist am Ende das, was für mich zählt – nicht nur ein dekoratives Gemälde an die Wand zu hängen, sondern ein Bild, das voller Geschichten ist, das Menschen zum Träumen bringt".

CLAUDIA FRANZKE (Ölbilder)
Die kreative Künstlerin strebt immer nach neuen Herausforderungen und experimentellen Arbeiten. Dabei arbeitet Sie gerne mit Acryl, Öl und Mischtechniken. Meist entstehen vielschichtige Bilder und interessante Bildstrukturen, die durch Ihre Emotionen zum Ausdruck gebracht werden.

BERNHARD ALBINGER (Skulpturen und Objekte aus Rinde)
"Meine Arbeiten vorzugsweise aus Kieferrinden, sind ein Ausdruck meiner eigenen Sichtweise auf Material und vorgegebene Struktur- und Formgebung. Mit Feilen, Schleifpapier, etwas Metallblattgold und Pflanzenöl spüre ich den von der Natur vorgegebenen Linien und Flächen nach und versuche diese im Ausdruck zu verdeutlichen. Es werden keine Vorzeichnungen gemacht - alleine die Phantasie lässt diese Unikate entstehen".

WALTER KOPP (Skulpturen)
Geboren 1941 in München,aufgewachsen und zur Schule gega ngen in Tutzing am Starnberger See, studiert und gearbeitet in München. Heute lebt, schreibt und bildhauert Walter Kopp in den Marken in Italien oder am Wörthsee in Oberbayern.

 

Hierzu auch der Link zur Ausstellung des Künstlerkreises KK83 München-Pasing in St. Michael 2015